Unternehmens-Portal

Ein klassisches Unternehmensportal ist Visitenkarte, Katalog und Referenzliste in einem – oder anders gesagt: ein virtuelles Abbild der Firma und ihrer Mitarbeiter. Und da heute nicht selten der erste Kontakt mit einem Unternehmen übers Internet stattfindet, lohnt es sich, die wichtigsten Anforderungen immer wieder zu überprüfen:

Aussensicht statt Innensicht: Die Firmenstruktur ist den meisten Besuchern völlig egal und häufig eher verwirrend. Deshalb sollte ein Unternehmens-Auftritt immer der Aussensicht folgen und den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen angepasst und allgemeinverständlich beschriftet sein – also zum Beispiel Produkte, Dienstleistungen, Preise, Support oder Job und nicht Produktion, Marketing, Service oder HR.

Angepasste Corporate Identity: Die Website ist immer ein (wichtiger) Teil des Marketings, deshalb müssen Design, Struktur und Funktionen des Unternehmensauftritts sich nahtlos in den Marketing Mix integrieren. Dass sich die CI mit neuen Kommunikationsmitteln wie SocialMedia oder Apps stetig weiterentwickeln muss, ist selbstverständlich. Und auch, dass für jeden Kanal (Print, Web, Mobile etc.) die Mittel des Corporate Designs angepasst werden sollten.

Faktor Emotionalität: Eigentlich ein Element des CI ist die Emotionalität bei all den Interaktionen, bei denen der Nutzer alleine mit dem Unternehmen kommuniziert, besonders wichtig. Tonfall, Bildsprache, Farbigkeit müssen bewusst gesteuert werden – für Finanzprodukte völlig anders als für Handtaschen.

Crossmedia: Kein Unternehmen benutzt nur den Webauftritt für seine Kommunikation, aber viele Kommunikationsmittel können im Webauftritt zusammengeführt werden: Prospekte als E-Paper und zum Download, Empfehlungslinks zu Facebook-Seiten oder Twitter-Konten, Einbindung von Börsenkursen von Finanz-Plattformen oder Support-Videos aus Youtube/Vimeo, An- und Abmeldung von Newslettern etc.