Infonet und Smartphones für besseres Wasser

Für die Verbesserung der Wasserqualität und -versorgung in Entwicklungsländern entwickelt der «iMoMo Innovation HUB» eine Netzwerkinfrastruktur zur Überwachung, Modellierung und Verwaltung der lebensnotwendigen Flüssigkeit. Mit Kameras und Sensoren ausgestattete Smartphones kommen dabei vor Ort als günstige Mess- und Analyseinstrumente zum Einsatz. Eine von der Zürcher Hochschule der Künste konzipierte und durch update AG realisierte Website informiert über das wegweisende Projekt.

Nicht überall fliesst Wasser so reichlich und sauber wie in der Schweiz. Die UNO fordert deshalb seit über 20 Jahren, dass verlässliche Informationen für die Planung und das Management der Wasserversorgung erhoben werden müssen. Gerade in Ländern, die es am dringendsten nötig hätten, fehlt indes Geld und Know-how für die zuverlässige und permanente Messung, Vernetzung und Analyse, welche Grundlagen sind für Entscheidungen und Investitionen bezüglich der Wasserversorgung.

Das von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Haute Ecole Arc Neuchâtel unterstützte Projekt iMoMo (Innovative Technologies for Monitoring, Modeling and Managing Water) will dem entgegen wirken. Dabei setzen die Initianten nicht auf die Finanzierung teurer Installationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern, sondern auf Smartphone und Internet. Kostenlose Mobile-Apps, welche die in modernen Smartphones verbauten Kameras und Sensoren für die Messung und Analyse von Wasser verwenden, sowie ein breites Angebot an frei verfügbaren Netzwerkdiensten und Datenbanken sollen es lokalen Initiativen und Behörden ermöglichen, kostengünstig ihre Wasserressource zu überwachen und Lösungen für Verbesserungen der Versorgung zu finden.

Dreh- und Angelpunkt der Techologieinitiative ist die iMoMo-Website, die im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Designforschung an der Zürcher Hochschule der Künste konzipiert und von der Zürcher Internet- und Medienagentur update AG als so genannter «one pager» realisiert wurde. Als technischer Unterbau des auch für Smartphones und Tabletts optimierten Informationsangebots dient das CMS-Framework «Processwire». Für die Übersetzung des englischen Originaltextes in andere Sprachen kommt «Google Translate» zum Einsatz.

 


Kompetenzen

CMS Responsive Design


Kunde

iMoMo Innovation HUB